Posts Tagged ‘Wirkliches Leben’
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Reto M. Kiefer on 27 Jan 2011 under
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Die Wochen war spieltechnisch nicht sonderlich ergiebig. Eine mehrtägige Geschäftsreise von der ich eine Grippe mitgebracht habe, machte sämtliche Termine zunichte, insbesondere eine Runde Runewars, von der ich hoffe, dass wir sie bald nachholen können. Bestellungen hatte ich auch keine laufen, so dass ich auch dort nicht viel berichten kann – ich habe mich in den wenigen ruhigen Momenten mit der Alten Welt von Warhammer Fantasy beschäftigt, aber dazu ein ander mal mehr… Zu guter letzt ist jetzt meine Stimme seit rund zehn Tagen völlig weg, so dass ich gar nicht mehr mit der Umwelt interagieren kann, natürlich auch nicht spielen.
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Reto M. Kiefer on 01 Jan 2011 under
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Nachdem mich eine Erkältung am Wochenbeginn zum Ausfallen-Lassen einer langen Brettspiel Session genötigt hat, nun den Rest der Woche im Schnelldurchlauf.
Ich habe den zweiten Teil der Living Forgotten Realms Mini-Kampagne vorbereitet und ich muss sagen, dass die “Embers of Dawn” nun richtig Fahrt aufnehmen. Die Encounter werden differenzierter, die Story nimmt an Fahrt auf, das gefühlte Bedrohungslevel steigt und man merkt, dass es sich um eine längerfristige Kampagne handelt. Wollen wir hoffen, dass wir die zwei Termine im Januar halten können.
Mit den Grund- und Erweiterungsregeln zum aktuellen Gamma World habe ich mich in den ruhigen Tagen auch einmal beschäftigt. Gamma World ist ein noch weiter vereinfachtes D&D4. Vieles aus D&D4 ist wegrationalisiert worden (Anzahl der Healing Surges, Bedeutung von Short und Extended Rests etc.) und das Spiel lässt sich noch leichter lernen. Spieler, die von D&D4 her kommen, können sofort loslegen. Da es ohnehin nicht so wichtig ist, was man genau spielt, gibt es hier und hier Charakter Generatoren für Gamma World, so dass man ohne große Vorbereitung gleich loslegen kann. Es ist in der Tat ein Bier & Pretzel Spiel, schneller Fun – ideal wenn einer aus der Rollenspielrunde einmal ausfallen sollte. Ein großer Teil des Funs sind die zahlreichen, schrägen Powers, die die Spieler zur Verfügung haben. Damit nicht genug, es gibt noch jede Menge Karten, die einem Alpha Mutation Powers oder Omega Tech Powers zur Verfügung stellen. So hat ein PC immer noch ein zusätzliches Arsenal an Powers zur Verfügung und die auch noch optional randomisiert. Viele haben den Küstenmagiern das übel genommen, dass sie das “schöne D&D” um eine Trading Card Komponente erweitert haben (ja, es gibt Booster Packs für Gamma World). Aber das Zufallselement ist wirklich gelungen und die Anzahl der Karten überschaubar. Ich finde das Konzept so gut, dass ich es auch gerne in anderen Systemen sehen würde (ja, unter anderem auch D&D4). Ich würde mir nur wünschen, es würde nach dem Living Card Game Distributionsmechanismus von Fantasy Flight Games erfolgen und nicht über das Magic Prinzip. Wenn ich schon Karten kaufe, will ich wissen, was enthalten ist und ich will nicht einen zu großen Teil meines Spielebudgets in Booster Packs stecken.
Gerade habe ich mein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern: “Runewars” gesichtet und ausgepackt. Ein sehr schön ausgestattetes Spiel, dass ich sicher bald spielen werde. Ich mag in letzter Zeit gute Brett- und Kartenspiele genau so gerne wie ein gutes Rollenspiel. Zwar fehlt meistens das Epische einer länger angelegten Kampagne, aber der Spaß, der in ein oder zwei (oder drei oder vier) Stunden durch ein gutes Spiel erzeugt wird, hat eine ganz eigene Qualität. So stehen diese Woche auch keine Rollenspielrunden an sondern nur “andere” Spiele.
Einen Riesenspaß hatten wir mit zwei Runden Tannhäuser. Ein unglaublich unterhaltsames Spiel mit einem der grellsten Pulp-Hintergründe schlechthin. Das Spiel profitiert sehr von den revidierten Regeln, die in der Mitte 2010 erschienen sind. Vereinfachungen und Streamlining helfen dem Spielfluss eben so sehr wie die Command Point die taktischen Optionen beleben. Jedem Besitzer dieses Spiels und der ersten Erweiterungen seien die Regeln sehr ans Herz gelegt. Sie verbessern das Spiel an den Stellen, die vorher vielleicht nicht ganz rund liefen und bringen neue Elemente hinzu.
Eine zweite Runde war mit dem neuen Olympus möglich. Ein Worker Placement mit verschiedenen Varianten zum klassischen Typus. Wie so oft sind Unmengen an Strategien und Gewinnoptionen möglich. Es hat Spaß gemacht und ich werde es sicher bei Gelegenheit nochmals spielen – nur zu einem meiner Favoriten wird es nicht werden.
Nochmals zu den Rollenspielen:
Ein schönes Statement zum Status von Rollenspielen, bzw. welchen besonderen Reiz und welche Bedeutung Rollenspiele haben und welche Bereicherung sie bieten können, habe ich in der Weihnachtskolumne im Newsletter von DriveThroughRPG.com gefunden. Dessen Geschäftsführer Sean Patrick Fannon schreibt dort in dem unnachahmlichen Amerikanischen Pathos so wunderbar:
I started playing D&D back in 1977 – the same year I saw “Star Wars” (the *real* first movie of the series). My universe changed then, as I discovered a culture that not only intentionally gathered for hours at a time to share stories, ideas, and collected imaginings, but also accepted anyone and everyone as a part of the greater whole. This was, perhaps, the greatest gift that the gaming hobby ever gave me.
Frankly, along with the love of my life, Carinn, and the daughter I adore, Samantha, being a part of this culture is simply one of the greatest gifts I have ever received, period.
Eine schönere Liebeserklärung an unser Hobby lässt sich kaum machen.
In diesem Sinne ein gutes Neues Jahr und habt Zeit zu Spielen!
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Reto M. Kiefer on 28 Dez 2010 under
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Neben den privaten Vorsätzen, die hier nicht interessieren sollen, habe ich auch für meine Spielzeit einige Vorsätze gefasst, die ich im kommenden Jahr sehr gerne umsetzen möchte.
Rollenspiele:
Neben der D&D 4 Kampagne, die sich zweimal im Monat trifft und der Rogue Trader Kampagne, die einen monatlichen Treff hat, will ich versuchen noch eine oder am besten zwei weitere Kampagnen an den Start zu bringen. Wenn ich in mein Rollenspiel-Regal blicke, sehe ich da eine Unmenge an interessanten Spielen, die ich alle mal Spielen oder Leiten will: Corporation, CthulhuTech, Eclipse Phase, The Dresden Files, The Savage World of Solomon Kane, Unknown Armies und so viele andere mehr. Aber für 2011 habe ich mir zwei Sachen ausgeschaut, die ich verwirklichen will.
Ich würde sehr gerne eine Warhammer Fantasy Roleplaying 3rd Edition Kampagne initiieren, die ich auch gerne leiten werde. Die Welt von Warhammer (wie die von WH40k auch) spricht mich sehr an. Die düstere Welt, das ständige bedroht sein von übernatürlichen oder brutalen Mächten bringt sehr gut die dunkle Stimmung vergangener Jahrhunderte zurück. Dagegen alleine steht der Glaube und die Hoffnung und der Imperator / Sigmar und die Menschen und ihre Verbündeten, die die Welt nicht dem Chaos und den bestialischen Wesen überlassen wollen.
Ein zweiter Traum wäre das Spielen der Call of Cthulhu Kampagne “Die Berge des Wahnsinns” – aber mit dem Gumshoe System, sprich den Regeln, die Trail of Cthulhu mitbringt. Gumshoe war für mich die Entdeckung (neben Fate) im Jahr 2010 schlechthin und die neue Berge des Wahnsinns Kampagne bietet alles, was man sich von einer Lovecraft’schen, epischen Geschichte erträumt. Beides zu verschmelzen, wäre dann doch ein Ziel, was ich mir für 2011 setzen möchte. Ich würde bei Trail of Cthulhu auch gerne im nicht-klassischen Stil spielen, vielleicht sogar erweitert um die Kampfregeln aus den EsoTerrorists – so dass man bei allem Horror auch noch ein wenig Action hat.
Leser aus Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet mögen sich bei Interesse bitte bei mir melden – ich werde aber auch noch in den geneigten Kreisen ein wenig Werbung machen. Meine bestehenden D&D 4 und Rogue Trader Kampagnen werde ich hoffentlich weiterführen können, machen sie jedoch ungemein Spaß. Das bleibt aber letztlich immer den Spielern überlassen, ob sie meinen DM-Stil weiter erdulden möchten.
Brettspiele:
Wenn ich ein Fazit aus dem Jahr 2010 ziehen sollte, was mir an Brettspielen besonders gut gefallen hat, dann wären zum einen die Deck-Building Spiele (allen voran Thunderstone) zu nennen, aber auch die Skirmishing Tabletop Brettspiele, wie etwa Dust Tactics aber auch Klassiker wir Tannhäuser. Gerade mit Dust Tactics werde ich mich sehr intensiv beschäftigen wollen, bringt es schnellen, taktischen Spaß und hervorragende Miniaturen, die zu Sammeln sich lohnen wird.
Ein Spiel, mit dem ich 2010 mit die meiste Zeit verbracht habe war Warhammer Invasion. Dieses Living Card Game hat es in sich und ich freue mich schon auf jedes der 12 Battlepacks, die 2011 erscheinen werden und das Spiel anspruchsvoller und variantenreicher machen werden.
Da ich schon im Spätsommer die Gelegenheit hatte eine Vorab-Version zu spielen, kann ich es seitdem kaum erwarten, dass The Lord of the Rings: The Card Game erscheint. Dieses kooperative(!) Kartenspiel aus dem Hause Fantasy Flight Games hat das Potential zum Bringer 2011 zu werden. Je nachdem wie das endgültige Spiel sein wird – die Preview war sehr, sehr viel versprechend. Und die monatlichen Expansion Sets lassen auf epische Runden hoffen.
All dem natürlich vorausgesetzt, dass ich im kommenden Jahr auch die Zeit zum Spielen haben werde wie in diesem Jahr. Aber momentan sieht es so aus, als dass ich sogar ein wenig mehr Zeit als in 2010 haben könnte. Und wenn ich 2011 dann auch noch rund zwölf Kilo abnehmen sollte, wird in einem Jahr ein positives Fazit des vergangenen Jahres stehen.
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Reto M. Kiefer on 26 Dez 2010 under
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Die Weihnachtswoche begann mit der zweiten Session zur neuen D&D 4 Kampagne, an deren Beginn die LFR Mini-Kampagne “Embers of Dawn” steht. Wir haben montags das erste Abenteuer “Stirring the Embers” beendet und langsam wurde deutlich, dass es sich bei den Presser-Banden in Tarmalune nicht nur um den Versuch geht, Matrosen für die Seefahrt zu “gewinnen” sondern vielmehr, dass ein unheimlicher Kult am Werk ist, der versucht einen der Dawn Titans wieder zu erwecken. Dazu bedient sich er Kult ausgewählter entführter Opfer, die ein hohes maß an Drachenblut in sich haben.
Das nächste Abenteuer “The Burning Scent of Perfumed Swords” führt die Abenteurer dann nach Sambral, wo scheinbar eine weitere Wirkungsstätte des Kults aktiv ist. Auch wenn ich von LFR Abenteuern nicht so wirklich angetan bin, sind sie jedoch auf den Punkt hin produziert. Wir haben am Montag Abend in vier Stunden, die zweite Häfte des Abenteuers mit insgesamt vier Kampf-Encountern gut durchspielen können. Die Encounter sind ziemlich balanced und da die Gruppe die schwere Option gewählt hat, auch eine gute Herausforderung (der Antagonist hatte gegen 1st Level Spieler eine Daily, die 6d6+6 Schaden verursachte).
Die Woche kamen auch die einzig noch erhältlichen Druckerzeugnisse des Rollenspiels Cadwallon. Ich habe etliche dutzend Rollenspiele und nicht eines ist so gut aufgemacht und illustriert wie Cadwallon. Das Englische ist leider nicht so prall, da hätte die Übersetzung aus dem Französischen besser sein müssen. Ein Jammer, dass das Spiel nicht mehr produziert wird und dass es die Firma Rackham nicht mehr gibt. Meine Begeisterung für Cadwallon geht so weit, dass ich mir das zweite Compendium “Cadwallon Secrets 2″ auf Französisch zugelegt habe, da es nie auf Englisch erschienen ist. Ich habe ein recht angestaubtes, passives Schulfranzösisch (acht Jahre) aber Cadwallon ist so gut, dass ich mir die Mühe machen werde, es im Original zu lesen. Die City Tiles sind auch atemberaubend gut gemacht, nur schade, dass nicht mehr alle vier Sets erhältlich sind, sondern nur noch die beiden der Oberstadt. Cadwallon ist ein taktisches Tabletop-Rollenspiel, das einen starken Fokus auf die von Rakham produzierten Miniaturen hatte. Cadwallon selbst ist eine der fantastischsten Städte, mit der ich je zu tun hatte und liegt im Zentrum der kriegerischen Rackham Confrontation Welt Aarklash.
Die Feiertage verbrachte ich bei meinen Eltern und hatte ein paar Spiele im Gepäck. Neben dem für uns Schweizer obligaten Jassen (das kann man in etwa mit Skat vergleichen – nicht vom Spiel her aber von der Bedeutung) haben wir 7 Wonders ausprobiert. Hier hätten wir mehrere Sessions spielen müssen, damit es in Fleisch und Blut übergegangen wäre. Das ist, wenn man von klassischen Brettspielen kommt im ersten Moment zu verschieden. Ganz anders Dominion – da hatte mein Vater nach ein paar Zügen, sich eine Draw-Engine aufgebaut, die ihn locker zum Sieg geführt hatte. Das Spiel habe ich dann auch gleich dagelassen. Der absolute Kracher war aber “Geschenkt”, wir haben ohne Ende Runden dieses Spiels gespielt und meinen Eltern gefiel es so gut, dass sie mein Exemplar gleich noch als Zusatz-Geschenk behalten durften. Es waren schöne Feiertage und wir haben so viel zusammen gespielt wie wohl seit 25 Jahren nicht mehr…
In der kommenden Spielwoche geht das Jahr dann schon zu Ende, deshalb an dieser Stelle einen guten Rutsch ins Neue Jahr für alle meine Leser!
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Reto M. Kiefer on 05 Aug 2010 under
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Ob Rollenspiele in Büchern oder Boxen ausgeliefert werden sollen ist eine Geschmackssache. Ich persönlich mag die hunderte Seiten dicken Hardcover-Bücher lieber als Boxen. Jetzt gibt es eine kuriose umgekehrte Koinzidenz bei zwei großen Rollenspielherstellern, was das Auslieferungsformat betrifft.
Wie bekannt verabschieden sich die Wizards of the Coast von den Büchern und schicken die nächsten Monate Boxen mit dem neuen Brand D&D Essentials auf den Markt. Einer der Hauptgründe ist, dass durch das Format und die simplifizierten Regeln, (Wieder-)Einsteiger einen leichteren Zugang zum Hobby bekommen sollen. Die Bücher haben sich wohl nicht so gut verkauft wie erwartet, so dass man auf diesem Weg, neue Spieler- und damit Käuferschichten erreichen will.
Umgekehrt Fantasy Flight Games, die mit dem Warhammer Fantasy Roleplaying Game scheinbar alles richtig gemacht haben. Sie haben sich von Beginn an Einsteiger gewendet, indem sie toll aufgemachte Boxen mit Komplettpaketen und vielen einsteigerfreundlichen Accessoires ausgeliefert haben. Nach allem, was man so Hören und Lesen kann, läuft WHFRG 3 hervorragend und einige Produkte sind ausverkauft und müssen in einen zweiten Druck. Trotzdem schwenken Fantasy Flight Games nun auf einen hybriden Weg ein, in dem die Regeln aus den Boxen nochmals in Form von Büchern ohne Powercards, Figurenaufsteller und die ganzen Accessoires ausgeliefert werden. Einige Regeln werden einem Update unterzogen, einige Regeln kommen hinzu. Aber es ist weniger eine neue Edition als D&D Essentials eine sein könnte. Die Gründe für die neue Buchform sind laut der Website, dass der Wunsch nach den guten alten Regelbüchern ohne Tand besteht, und die Firma dem Verlangen nachkommen will. Einige Produkte werden sowohl als Buch und zusätzlich mit einer optionalen Box geliefert, in dem sich dann die ganzen Accessoires befinden – etwa Creature Guide und Creature Vault.
Geht man bei WotC den Weg vom erfahrenen Rollenspieler hin zu neuen Käuferschichten, die dem Einsteiger-Level zuzuordnen sind geht man bei FFG den umgekehrten Weg. Die Käuferschichten sollen von den Einsteigern hin zu den Langzeit-Spielern erweitert werden.
Eine kuriose Entwicklung, gegenläufig aber dennoch parallel. Welcher Weg geschickter ist, kann man schlecht sagen. Zwar scheinen bei D&D4 die Verkaufszahlen schlechter als geplant und bei WHFRPG3 besser. Wer weiß aber wie stark erst die Ablehnung ggb. D&D4 gewesen wäre, wäre man zuerst mit bunten Boxen und noch stärker vereinfachten Regeln auf den Markt gekommen.
Ich besitze D&D4 und Warhammer Fantasy 3 weitestgehend vollständig und ich werde mir eher die Warhammer Bücher als die D&D Essentials Boxen kaufen. Einfach weil ich mit D&D4 so wie es ist zufrieden bin, ich aber gerne die Warhammer Regeln in Buchform hätte, ohne mich durch hunderte von Karten wühlen zu müssen, um bspw. ein Gefühl für die Mächtigkeit eines Zaubers zu bekommen.
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Reto M. Kiefer on 28 Jul 2010 under
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…bricht an könnte man meinen, wenn man die Blogosphäre so mitverfolgt. Seit es die Gerüchte (oder auch auf Deutsch) gibt, dass WotC die Hardcover Bücher einstellen will und sich von nun an voll auf die Essential Reihe konzentrieren will, schlagen die Wellen hoch. Die Befürchtungen reichen bis hin zu der Angst vor einer verkappten Einführung einer Edition 4.5.
Ich persönlich finde die Entwicklung, wenn sie denn stimmt, schade, denn ich mag die Bücher. Boxen sind auch nett, wie ich von früher weiß und jetzt an Warhammer Fantasy 3rd Edition sehe, aber die D&D4 Bücher haben schon eine besondere Klasse.
Aber, um nochmals die Überschrift aufzugreifen: Habt Ihr euch schon mal überlegt, was passiert wenn WotC mit der Essential Reihe nicht erfolgreich ist? Die bisherige 4. Edition ist wohl nicht so erfolgreich wie geplant, sonst bräuchte man auch keine Essential Reihe. Ob das D&D Encounter Format so erfolgreich ist, ist fraglich, sonst müsste man keine ganz neue Serie an den Start bringen, um neue Spieler zugewinnen.
So bleibt die Frage, was passiert, wenn D&D Essentials floppt?
Hasbro ist ein Riesenkonzern ohne Sentimentalität für Marken und Geschichte – da zählt nur Shareholder Value. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber bei Star Wars wurde die Lizenz nicht verlängert bei Dungeons & Dragons könnte man sie auch veräußern…
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Reto M. Kiefer on 25 Jul 2010 under
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Es gibt auf Facebook eine ganz interessante Gruppe, die eigentlich unsere Unterstützung verdient – meine hat sie jedenfalls schon.
Die Gruppe Read an RPG Book in Public Week will sich darum kümmern, dass sich zum einen mehr Spieler finden und austauschen und das Rollenspiel aus den Hinterzimmern hinaus in die Öffentlichkeit zu tragen.
The point is to make the roleplaying hobby more visible, to get it “out of the basement” and into public areas where more people can see it. This will make others more aware of the hobby – some may ask you what your book is about, giving you the opportunity to explain the hobby to them. A few of those may be interested enough to try it themselves. Former gamers may see what you’re reading and think about the great times they used to have with roleplaying, and possibly even try it again.
Momentan sind diese Woche (25. bis 31.7.) geplant und dann nochmals im Herbst in der Woche vom 26.9. bis zum 2.10.
Ich finde die Aktion großartig und man konnte mich heute schon in Wiesbaden mit einem Exemplar der “Burning Empires” in Parks und Cafés sitzen sehen…
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Reto M. Kiefer on 19 Jun 2010 under
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Ich schreibe hier ganz bewusst einen Führer für das Kaufen im Online-Versandhandel für Rollenspiele. Seinen FLGS (Friendly Local Gaming Store) sollte man auch unterstützen so lange es diese Läden noch gibt. Im Rhein-Main-Gebiet sind es leider nicht mehr so viele und die wenigen, die es noch gibt, treffen von der Klientel, dem Portfolio oder der Atmosphäre nicht meinen Geschmack. Ein Comic Laden in Frankfurt hat nun wieder Rollenspiele im Programm und wenn ich in Frankfurt bin schaue ich dort gerne rein – T3 hat immer ein tolles Angebot und unterstützt auch solche Event wie den Free Roleplaying Day.
Die Entscheidung online zu kaufen hat viele Gründe, die an anderen Stellen schon ausführlich behandelt wurden. Für mich ist es die Auswahl, die Möglichkeit Preise zu vergleichen und ich kaufe ohnehin alles online, was ich auf diese Art und Weise erwerben kann. Allen ist eines gemeinsam: Der ausgezeichnete Service. Mit fast allen Shopbetreibern hatte ich Kontakt und alle sind zuvorkommend und speditiv. Das reichte so weit, dass ich bei VTES im Rahmen einer Falschlieferung, die falsch gelieferte Ware zusätzlich zur Ersatzlieferung behalten durfte. Geht es nach Service kann ich alle Shops empfehlen! Amazon fällt da etwas heraus, weil es keinen direkten Kontakt gibt, aber die Reaktion im Fall von Nicht-Gefallen oder defekter Ware ist vorbildlich.
Zum Thema Shop-Vergleich zählt für mich auch die Art des Shops. Ich habe beruflich ab und an mit der Entwicklung solcher Anwendungen zu tun und weiß gut gemachte Shops zu schätzen, insofern bleibt die eine oder andere Bemerkung zu dem Thema nicht aus.
Zum Thema Preise habe ich ein völlig zufällig ausgewähltes aktuelles Mainstream Produkt als Vergleich beigefügt: Das D&D 4 Monster Manual 3 (MM3). Ihr müsst dann je nach Bestellwert noch die Versandkosten dazurechnen, um einen fairen Vergleich machen zu können.
Walch & Nusser / VTES
Eher zufällig bin ich auf diesen Shop gestoßen als ich nach Minis suchte. Der Shop hat eine kleine Auswahl an Rollenspielen und ansonsten TCGs und Miniaturen-Games. D&D 4 Artikel sind dort zumeist konkurrenzlos günstig zu haben bei prompter Lieferung. Mit PayPal kann man auch bezahlen und das Einkaufserlebnis ist normal zu nennen, der Shop ist eher altbacken (OSCommerce). Neu hinzugekommen sind die Rollenspiele von Fantasy Flight Games wie Warhammer 40k und das Warhammer Fantasy RPG kommt demnächst auch ins Repertoire. Ich kaufe dort gerne ein, weil ich die sehr guten Preise schätze und die einfach Abwicklung. Die Versandkosten von € 4 fallen unabhängig vom Bestellwert an. Das MM3 kostet hier € 18,80.
Sphärenmeister
Auf den Sphärenmeister bin ich aufmerksam geworden, weil er als einziger Vorbestellungen zum Dresden Files RPG entgegennahm, die eine frühere Versendung der Regeln als PDFs beinhaltete. Der Sphärenmeister ist gut sortiert man erhält dort auch einige Exoten und Artikel kleinerer Verlage, die man sonst nicht findet. Ich kaufe dort recht gerne nur, einen derart altbackenen Stratoshop habe ich schon lange nicht mehr gesehen, das erinnert ganz stark an die 90er. Das Einkaufserlebnis ist hier neben Fanen das schlechteste und schreckt mich von mal zu mal mehr vom Kauf ab. Da hilft auch eine starke Präsenz auf Twitter und Facebook nicht viel. Was ich beim Sphärenmeister schade finde, dass er keine Trackingnummer automatisch mit der Versandbestätigung mitschickt, so wie es heute eigentlich Usus ist. Aber positiv zu erwähnen ist, dass der Sphärenmeister als einziger beim Free Roleplaying Day mitgemacht – man bekam einen Artikel aus dem Free RPG Day Angebot umsonst plus Versandkosten. Die Versandkosten sind mit 4 Euro moderat und entfallen ab € 18 Bestellwert. Das MM3 kostet hier € 19,95.
Dragonworld
Die Hamburger Versender haben erst kürzlich ihrem Shop einen neuen Anstrich verpasst und der Shop ist vom optischen Eindruck ansprechend. Warum die Suchbox nicht oben rechts ist sondern links in der Mitte frage ich mich jedes mal wieder – eine Usability-Fail. Ich kaufe dennoch gerne bei den Hamburgern, weil die Preise moderat sind, die Lieferung schnell rausgeht und vor allem weil es eine wirklich sinnvolle Erinnerungsfunktion gibt. Artikel, die (noch) nicht lieferbar sind, kann man in eine Liste aufnehmen und man erhält automatisch eine Email, wenn der Artikel wieder lieferbar ist. An sich ein gängiges Feature aber im Rollenspiel-Versandhandel selten. Die Liste ist bei mir recht lang und wann immer Mail kommt, klicke ich zumeist auf den Link und bestelle das Buch gleich. Versandkosten fallen mir € 3,90 an, wenn der Bestellwert unter € 20 liegt. Das MM3 kostet hier € 21,40.
Ulisses / F-Shop
Der F-Shop ist von der Anmutung und der Bedienbarkeit angenehm. Das Angebot umfasst sehr viele Artikel und die Preise sind moderat. Es ist ein guter Shop, der durch nichts wirklich hervorsticht aber auch nicht enttäuscht. Für uns Wiesbadener ist der Shop ohnehin fast Pflicht und ich kaufe dort auch ganz gerne ein. Von der Professionalität des Auftritts ist es der beste Shop, den ich kenne aus diesem Bereich. Versandkosten fallen nicht an! Das MM3 kostet hier € 24,50.
Fantasy Encounter / Fanen
Fanen ist mein Favorit für exotische oder anderweitig schlecht erhältliche Rollenspiele. Auch wenn die Anmutung des Shops und die Bedienbarkeit eine Katastrophe ist, ist der Besitzer sehr darum bemüht, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Ganz subjektiv wirkt der Service auf mich dort am engagiertesten, auch wenn wie oben schon geschrieben alle Shops in der Hinsicht tadellos sind. Das Shopsystem ist jedoch wieder mau. An sich hat man gar nicht den Eindruck, dass es sich um einen Shop handelt, denn solche Sachen wie Online-Bezahlung bspw. via PayPal sind nicht vorhanden oder abzusprechen. Ein weiterer Punktabzug bei Fanen sind die Preise, die mir als die höchsten erscheinen. Fanen hat zwar regelmäßig starke Rabattaktionen (von bis zu 50%) aber diese lohnen sich zumeist nur bei großen Käufen (was bei mir jetzt nicht das Problem wäre) aber selbst dann landet man meistens auch nur bei dem Bereich der günstigen Anbieter – es sei denn man kauft den Shop leer. Ich kaufe meine Nischenrollenspiele trotzdem dort, weil die Auswahl gigantisch ist. Was ich auch ungewöhnlich finde, dass es sich um einen Online-Händler handelt, der tatsächlich noch Rechnungen beilegt, die man per Überweisung begleichen kann – nach Erhalt der Ware: Old school aber sympathisch im Gefolge der ganzen Vorab-Bezahlerei. Im Gegenzug zu den hohen Preisen gibt es bei Fanen immer ein paar Goodies dazu, je höher der Bestellwert, desto besser die Goodies – da waren schon ein paar richtig gute Sachen dabei. Ab € 100 Bestellwert entfallen auch die Versandkosten in Höhe von € 5. Das MM3 kostet hier € 28,00.
Amazon
Von vielen gemieden im Rollenspielbereich, weil er die kleinen Versender kaputtmachen soll, aber wir sind nunmal in einer Marktwirtschaft und Rollenspiele sind keine ideologiebefrachteten Waren. Amazon ist aber dennoch nur ein durchschnittlicher Anbieter. Meistens braucht er länger bis er Artikel auf Lager hat – von Mainstream Artikeln wie D&D 4 abgesehen. Exotischere Sachen findet man dort auch eher selten und die Preise sind in der Regel eher durchschnittlich bis gehoben. Ich denke Amazon ist keine wirkliche Konkurrenz zu anderen Spezialversendern, die alle den einen oder anderen Vorzug vor dem Giganten haben. Hinsichtlich des Shopsystems und der Versanddauer ist Amazon ungeschlagen, da gibt es wenig zu bemängeln bis hin zur iPhone App. Auch der Reklamationsservice ist vorbildlich. Versandkosten fallen hier in der Regel nicht an. Das MM3 kostet hier € 27,70.
Fazit
Es gibt natürlich noch andere Versender von Rollenspielen. Aber die hier besprochenen Anbieter kenne ich alle und habe dort schon für mehrfach Spiele bestellt. Eine klare Empfehlung mag ich nicht aussprechen, da muss jeder für sich entscheiden, was einem wichtig ist. Der ideale Versender wäre eine Mischung aus allen Kandidaten und den gibt es natürlich nicht. Bei all den Online-Möglichkeiten sollte man auch seinen FLGS nicht vergessen – gerade wenn er unser Hobby durch Aktionen, Spieltische und kleinere Cons unterstützt. Sonst sieht es bald überall so aus wie im Rhein-Main-Gebiet wo es für ein großes Einzugsgebiet vielleicht noch zwei, drei dedizierte Läden gibt…
Sollte ich Euren Lieblingsshop vergessen haben, schreibt doch einfach eine kurze Beschreibung und den Link in die Kommentare – danke!
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Reto M. Kiefer on 14 Jun 2010 under
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Nachdem der bisherige Verleger Catalyst Games Labs ganz massive finanzielle Schwierigkeiten hat und die Rechte an den beiden Rollenspielen Eclipse Phase und CthulhuTech an die Autoren bzw. die IP-Halter zurückgegeben hat, war es ein wenig still um die beiden Systeme geworden. Ich habe über Monate hinweg bei allen mir bekannten Versandhändlern versucht, ein Exemplar von Eclipse Phase zu ergattern, was mir aber auch über den Umweg über England nicht gelang. (Letztlich habe ich ein Exemplar noch bei Terminal Entertainment in Frankfurt ergattert.)
Nun haben beide IP-Halter (Posthuman Studios für Eclipse Phase und WildFire für CthulhuTech) einen neuen Partner gefunden, um die Systeme weiter zu entwickeln und neue Produkte heraus zu bringen. Der “weisse Ritter” ist Sandstorm Productions, eine Finanzierungs- und Produktionsfirma, die sich darauf spezialisiert hat, Game Studios zu unterstützen:
We provide the business services to support the creative endeavors of our member studios.
We’re looking to do something different in the gaming market today. We offer a full suite of capital financing, production management, and administrative services to our member studios. By providing these services, member studios can focus their energy and creative drive on their core business: making Premium Games.
Ich freue mich sehr, dass diese beiden Rollenspiel-Systeme eine neue Heimat gefunden habe und ich hoffe, dass die Finanzierungsmöglichkeiten und die Businessfähigkeiten von Sandstorm Productions ausreichen, die beiden Produkte dauerhaft im Markt zu etablieren. Beide Systeme sind fantastische Rollenspiele und haben in jedem Fall ihre Existenzberechtigung und verdienen vollen Support.
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Reto M. Kiefer on 26 Apr 2010 under
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Dungeons & Dragons Encounters ist ein neues Format der Küstenmagier, um organisiertes Spielen zu fördern. Die erste Season besteht aus einer Minikampagne, die aus der Suche nach einem neuen Teil von Waterdeeps Undermountain und der Exploration dessen besteht und den Namen “Halaster’s lost Apprentice” hat.
Es sind drei Kapitel, mit jeweils vier Encountern. Ich habe jetzt zwei mal die ersten vier Encounter mit völlig unterschiedlichen Gruppen geleitet und bin recht angetan. Die Encounter sind gut gemacht und es macht Spaß, sie zu spielen. Im ersten Kapitel besteht das dritte Encounter aus zwei Skill-Challenges, wobei dem DM jede Menge an Infos zum Ausspielen der Challenges mitgegeben werden. Überhaupt ist sehr viel Material für die Hintergrundgeschichte und die einzelnen Encounter vorhanden. Natürlich können nur sehr begrenzte Informationen zu den Forgotten Realms, Waterdeep oder gar Undermountain einem so Heftchen von etwa 50 Seiten beigelegt werden.
Neben dem Adventure selbst sind alle Floorplans für die Encounter auf Postern gedruckt – man kann sie aber auch mit Dungeon Tiles nachbauen. Es gibt ausstanzbare Marker für PC und Gegner sowie Conditions. Sogar ein Satz pregenerated Characters ist beigelegt. Also alles, was man braucht um sofort Spaß zu haben.
Natürlich zeichnet sich das Organized Play durch ein paar Besonderheiten aus, die die Spieler an das Spiel heranführen und dort halten sollen. Neben dem terminkalenderfreundlichen Format von 1-2 Stunden Pro Woche (entspricht einem Encounter) gibt es für die Spieler Renown Points – und diese haben es in sich.
Für jedes bestandene Encounter, für jeder Erreichen eines Milestones gibt es diese Ruhmespunkte. Wer eine bestimmt Anzahl von Punkten im Laufe der Mini-Kampagne sammelt erhält Goodies, etwa in Form von Karten, die man bei Bedarf ausspielen kann und bspw. einen Rettungswurf oder einen Skillcheck wiederholen kann. Etwa so wie man sie aus Living Forgotten Realms kennt.
Bei den Regeln, für was man diese Renown Points bekommt sieht man die Marketingabsichten von WotC – an sich nichts schlechtes, jedoch benachteiligt es die Spieler, die lieber ihre Figuren aus den Büchern des Basissets erstellen. Denn für das Erstellen der Figur mit dem Character Builder bekommt man zusätzliche Renown Points, aber auch wenn man eine Rasse oder Klasse aus den Player’s Handbook 3 spielt oder einen Feat aus der gleichen Quelle nutzt. Man fördert also ganz gezielt strategische oder neue Produkte.
Neben dem üblichen Streben nach XPs und Loot kommt bei den Encounters noch die Gier nach Ruhmespunkten hinzu. Einmal pro Season kann man für bestimmte Ereignisse weitere Punkte bekommen – etwa wenn in einem Angriff 15 oder mehr Schadenspunkte gedealt werden. Auch wenn man in einem Encounter mehr als 50 Schadenspunkte erleidet gibt es Punkte. Letzteres führte bei der einen Gruppe dazu, so zu kämpfen, dass man eben über diesen 50 Schadenspunkten landete. Eine Höchstleistung für den Cleric der Gruppe, aber einmal ging es auch schief – zu viel Schaden in zu kurzer Zeit.
So interessant es ist, die D&D Encounter zu leiten, so erstaunlich finde ich es wie stark die dritte Belohnungsebene (Renown Points) zieht. Es zieht so gut, dass die Strategie und das Figurenbauen in manchen Gruppen vollständig darauf ausgerichtet werden.
So sehr ich das Format mag und die Versuche der Wizards schätze, neue Spieler für das Spiel zu gewinnen, so bin ich auch mit den Renown Punkten skeptisch. Natürlich ist es anreizkompatibel, etwas in der wirklichen Welt zu gewinnen, aber das Gameplay sollte nicht nur darauf ausgerichtet werden.
Dass das nicht sein muss, habe ich an der anderen Runde gesehen. Dank der D&D Encounters haben wir alle am Tisch ein paar Stunden ungezwungenen, wirklich großen Spaß gehabt!