Posts Tagged ‘Wirtschaft’

Breaking News: Fantasy Flight Games erhält die Star Wars Lizenz

Wie Fantasy Flight Games vor wenigen Minuten bekannt gegeben hat, sind sie der offizielle Lizenzhalter für Karten-, Miniaturen und Rollenspiele im Star Wars Universum.

In einem ersten Schritt werden Anfang 2012 X-Wing und Star Wars: The Card Game veröffentlicht. Handelt es sich bei X-Wing um ein taktisches Schiff gegen Schiff Miniaturen Spiel mit bemalten Miniaturen, soll es sich bei Star Wars: The Card Game um ein kooperatives Kartenspiel im Living Card Game Format handeln.

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Neuerscheinungen im 2. Halbjahr 2011

Ich habe die Tage meine Vorbestellungen zu den Neuerscheinungen, die für das zweite Halbjahr angekündigt sind, vorgenommen. Ich kann nur sagen, dass es eine teure zweite Jahreshälfte geben wird, da doch viele Sachen kommen, die ich sammeln und spielen will. Und da ich @docron zugesagt habe, die Liste zu veröffentlichen, komme ich meinem Versprechen in diesem Post nach.

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Kickstarter Projekte im Juni

Immer wenn ich ein paar interessante Projekte auf Kickstarter oder IndieGoGo funde, will ich hier darauf aufmerksam machen. Zum einen weil ich denke, dass die Spiele und Bücher so gut werden, dass sie auch für meine Leser interessant sind. Zum anderen aber auch, um neue Funder für die Projekt zu finden, um so sicher zu stellen, dass das Projekt auch zustande kommt. Wer sich über die Hintergründe zu dem Thema informieren will schaut hier oder hier.

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Wizards neue Kommunikationsstrategie

Wer die Wizards of the Coast als Kunde begleitet, dem fiel auf, dass sie seit dem Jahreswechsel die Kommunikation mit den Kunden geändert haben. Herrschte bislang meistens reiner Ärger über das Schweigen zu Produkt- und Veröffentlichungsstrategien, finden eben diese Punkte nun eine Würdigung durch die Verantwortlichen. Vermutlich wurde der Ärger und das Unverständnis so groß, dass man sich doch PR Sachverstand ins Haus holte, um den Unmut der Spieler und Kunden zu dämpfen. In verschiedenen Angeboten suggerieren die Küstenmagier den offenen Dialog und eine Transparenz der Entscheidungen. Diese Kommunikationsangebote finden zumeist in den elektronischen Magazinen statt oder ausnahmsweise bei einer Q&A-Runde bei einem Con, wie hier bei der D&D Experience 2011. Jedoch stellt sich bei genauerer Betrachtung die Frage, ob hier wirklich das eingehalten wird, was vorgegeben wird.

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Crowdfunding für Rollenspiele

Crowdfunding ist eine dieser wirklich netten Sachen, die das Internet erst in großem Stil möglich gemacht hat. Wikipedia definert es so: “Crowdfunding ist eine Art der Finanzierung, durch die sich Aktionen (Produkte, Projekte oder auch Geschäftsideen von Privatpersonen) mit Fremdkapital versorgen lassen. Als Kapitalgeber fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer.”

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Spielwoche 04/11: Fantasy Flight Games

Eine weitere Woche der unfreiwilligen Sprechpause ist leider im vollen Gange und ohne Stimme lässt sich schlecht spielen. In der Zwischenzeit ist nur das Bestiary 2 für Pathfinder angekommen. Aber nachdem ich Pathfinder aktuell nicht spiele, wanderte das kaum besehen in das Bücherregal.

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Spielwoche 02-03: Wizards of the Coast

Die Wochen war spieltechnisch nicht sonderlich ergiebig. Eine mehrtägige Geschäftsreise von der ich eine Grippe mitgebracht habe, machte sämtliche Termine zunichte, insbesondere eine Runde Runewars, von der ich hoffe, dass wir sie bald nachholen können. Bestellungen hatte ich auch keine laufen, so dass ich auch dort nicht viel berichten kann – ich habe mich in den wenigen ruhigen Momenten mit der Alten Welt von Warhammer Fantasy beschäftigt, aber dazu ein ander mal mehr… Zu guter letzt ist jetzt meine Stimme seit rund zehn Tagen völlig weg, so dass ich gar nicht mehr mit der Umwelt interagieren kann, natürlich auch nicht spielen.

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Zwischenruf: D&D 4 Fortune Cards

Nun ist so weit: Im Februar kommen die D&D 4 Fortune Cards in den Handel, was die D&D 4 Gemeinde in Aufregung versetzt – wenn auch nicht immer in positive Aufregung. Die Stimmen, die die Wizards of the Coast beschuldigen, aus einem klassischen Rollenspiel ein Trading Card Game machen zu wollen, sind genau so zu hören, wie diejenigen, die den Küstenmagiern vorwerfen, aus Profitsucht ihre Ideale über Bord zu werfen (wenn sie sie denn mit der 4. Edition nicht schon längst über Bord geworfen haben).

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Von Büchern und Boxen

Ob Rollenspiele in Büchern oder Boxen ausgeliefert werden sollen ist eine Geschmackssache. Ich persönlich mag die hunderte Seiten dicken Hardcover-Bücher lieber als Boxen. Jetzt gibt es eine kuriose umgekehrte Koinzidenz bei zwei großen Rollenspielherstellern, was das Auslieferungsformat betrifft.

Wie bekannt verabschieden sich die Wizards of the Coast von den Büchern und schicken die nächsten Monate Boxen mit dem neuen Brand D&D Essentials auf den Markt. Einer der Hauptgründe ist, dass durch das Format und die simplifizierten Regeln, (Wieder-)Einsteiger einen leichteren Zugang zum Hobby bekommen sollen. Die Bücher haben sich wohl nicht so gut verkauft wie erwartet, so dass man auf diesem Weg, neue Spieler- und damit Käuferschichten erreichen will.

Umgekehrt Fantasy Flight Games, die mit dem Warhammer Fantasy Roleplaying Game scheinbar alles richtig gemacht haben. Sie haben sich von Beginn an Einsteiger gewendet, indem sie toll aufgemachte Boxen mit Komplettpaketen und vielen einsteigerfreundlichen Accessoires ausgeliefert haben. Nach allem, was man so Hören und Lesen kann, läuft WHFRG 3 hervorragend und einige Produkte sind ausverkauft und müssen in einen zweiten Druck. Trotzdem schwenken Fantasy Flight Games nun auf einen hybriden Weg ein, in dem die Regeln aus den Boxen nochmals in Form von Büchern ohne Powercards, Figurenaufsteller und die ganzen Accessoires ausgeliefert werden. Einige Regeln werden einem Update unterzogen, einige Regeln kommen hinzu. Aber es ist weniger eine neue Edition als D&D Essentials eine sein könnte. Die Gründe für die neue Buchform sind laut der Website, dass der Wunsch nach den guten alten Regelbüchern ohne Tand besteht, und die Firma dem Verlangen nachkommen will. Einige Produkte werden sowohl als Buch und zusätzlich mit einer optionalen Box geliefert, in dem sich dann die ganzen Accessoires befinden – etwa Creature Guide und Creature Vault.

Geht man bei WotC den Weg vom erfahrenen Rollenspieler hin zu neuen Käuferschichten, die dem Einsteiger-Level zuzuordnen sind geht man bei FFG den umgekehrten Weg. Die Käuferschichten sollen von den Einsteigern hin zu den Langzeit-Spielern erweitert werden.

Eine kuriose Entwicklung, gegenläufig aber dennoch parallel. Welcher Weg geschickter ist, kann man schlecht sagen. Zwar scheinen bei D&D4 die Verkaufszahlen schlechter als geplant und bei WHFRPG3 besser. Wer weiß aber wie stark erst die Ablehnung ggb. D&D4 gewesen wäre, wäre man zuerst mit bunten Boxen und noch stärker vereinfachten Regeln auf den Markt gekommen.

Ich besitze D&D4 und Warhammer Fantasy 3 weitestgehend vollständig und ich werde mir eher die Warhammer Bücher als die D&D Essentials Boxen kaufen. Einfach weil ich mit D&D4 so wie es ist zufrieden bin, ich aber gerne die Warhammer Regeln in Buchform hätte, ohne mich durch hunderte von Karten wühlen zu müssen, um bspw. ein Gefühl für die Mächtigkeit eines Zaubers zu bekommen.

Das Ende von D&D 4…

…bricht an könnte man meinen, wenn man die Blogosphäre so mitverfolgt. Seit es die Gerüchte (oder auch auf Deutsch) gibt, dass WotC die Hardcover Bücher einstellen will und sich von nun an voll auf die Essential Reihe konzentrieren will, schlagen die Wellen hoch. Die Befürchtungen reichen bis hin zu der Angst vor einer verkappten Einführung einer Edition 4.5.

Ich persönlich finde die Entwicklung, wenn sie denn stimmt, schade, denn ich mag die Bücher. Boxen sind auch nett, wie ich von früher weiß und jetzt an Warhammer Fantasy 3rd Edition sehe, aber die D&D4 Bücher haben schon eine besondere Klasse.

Aber, um nochmals die Überschrift aufzugreifen: Habt Ihr euch schon mal überlegt, was passiert wenn WotC mit der Essential Reihe nicht erfolgreich ist? Die bisherige 4. Edition ist wohl nicht so erfolgreich wie geplant, sonst bräuchte man auch keine Essential Reihe. Ob das D&D Encounter Format so erfolgreich ist, ist fraglich, sonst müsste man keine ganz neue Serie an den Start bringen, um neue Spieler zugewinnen.

So bleibt die Frage, was passiert, wenn D&D Essentials floppt?
Hasbro ist ein Riesenkonzern ohne Sentimentalität für Marken und Geschichte – da zählt nur Shareholder Value. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber bei Star Wars wurde die Lizenz nicht verlängert bei Dungeons & Dragons könnte man sie auch veräußern…